Termine / Events

 

Lese-Tipp!

 

Die großen Streiks

Episoden aus dem Klassenkampf

Holger Marcks und Matthias Seiffert (Hg.)

Die großen Streiks umfasst eine Reihe von bedeutenden und kämpferischen Streiks des 20. Jahrhunderts, die weitgehend in Vergessenheit geraten sind. Vom einfachen Lohnkampf bis zum Generalstreik, vom Erfolg auf ganzer Linie bis zum totalen Fiasko.

Alle AutorInnen sind entweder aktive GewerkschafterInnen (SyndikalistInnen), Angehörige der libertären Bewegung oder stehen dieser nahe. Die in den jeweiligen Beiträgen gelieferte Perspektive baut somit unmittelbar auf deren praktischen und theoretischen (Erfahrungs-)Horizont auf. Weiterlesen...

 

Weblogs

Solidarität mit der FAU Berlin!

Heute protestierten etwa ein Dutzend Personen (Mitglieder der FAS Lokalföderation Wien und SympathisantInnen) vor der deutschen Botschaft in Wien anlässlich des "internationalen Aktionstag gegen den Angriff auf die Gewerkschaftsfreiheit" gegen das faktische Gewerkschaftsverbot, welches der FAU Berlin im Zuge eines Arbeitskampfes im Kino Babylon auferlegt wurde.

HAITI: Aufruf zur Solidarität/Call for Solidarity!

Haiti wurde in den letzten Tagen von einer Naturkatastrophe unbeschreiblichen Ausmaßes getroffen, auch wenn Weltweit Hilfslieferungen, Rettungsteam und dergleichen nach Haiti kommen, so sind mit den vielen „großherzig“ gemeinten Hilfslieferungen so manche politische Interessen verbunden. Es sind die Landlosen, die ArbeiterInnenn und deren Familien, welche bei solchen Katastrophen am härtesten getroffen werden und allzu oft diejenigen welche zuletzt Hilfe bekommen.

Die „Industrial Workers of the World“  (internationale Basisgewerkschaft) möchten einen Beitrag dazu leisten, dass Menschen direkt und unbürokratisch geholfen wird, welche in Haiti schon seit längerer Zeit versuchen, Schulen, Ambulatorien auf Eigeninitiative aufzubauen und für bessere Arbeits- und Lebensbedingungen kämpfen.

Was ist eigentlich eine Basisgewerkschaft?

Es gibt eine Reihe von Unterschieden zwischen zentralistisch reformistischen Gewerkschaften wie dem ÖGB und föderalistisch revolutionär syndikalistischen Gewerkschaften wie der FAS. Demzugrunde liegen weniger unterschiedliche Weltanschauungen, als unterschiedliche Auffassungen über Gewerkschaftstätigkeit und die Rolle der Gewerkschaft in Betrieb und Gesellschaft. Die Weltanschauung wird natürlich von der Praxis beeinflusst und umgekehrt. Aber dazu später. Diese unterschiedliche Tätigkeit soll anhand der Gewerkschaftspraxis in Betrieb und Branche erklärt werden.

Presseerklärung der FAU-IAA Berlin:

 Basisgewerkschaft: Verboten!

FAU Berlin darf sich nicht mehr Gewerkschaft nennen.

Der Freien ArbeiterInnen Union Berlin (FAU) wurde am 11.12.2009 per einstweiliger Verfügung vom Landgericht Berlin verboten, sich als Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu bezeichnen. Dies ist der Höhepunkt einer Reihe von Versuchen der "Neuen Babylon Berlin GmbH" juristisch gegen die stärkste und aktivste Arbeitnehmervereinigung im Betrieb vorzugehen.
Ohne mündliche Verhandlung folgte das Landgericht der Argumentation der Gegenseite, der FAU Berlin sei bereits im Oktober vom Arbeitsgericht der Gewerkschaftsstatus aberkannt worden. In diesem Urteil wurde der FAU Berlin zwar der Boykott des Kinos untersagt, die Gewerkschaftseigenschaft stand indes nicht zur Disposition.

Weiterlesen auf der Website der FAU-IAA!

Arbeitskampf im öffentlichen Dienst?

Wenn ÖGB Gewerkschaften mit dem Säbel rasseln, wie derzeit die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) und die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) klingt das so: „der Vorstand der GÖD hat das Präsidium der GÖD ermächtigt, jederzeit nach Maßgabe des Verhandlungsverlaufes geeignete gewerkschaftliche Maßnahmen zu beschließen.“ Oder so: „der Bundesvorstand der GdG-KMSfB hat die Vorsitzendenkonferenz ermächtigt, jederzeit nach Maßgabe des Verhandlungsverlaufes geeignete gewerkschaftliche Maßnahmen zu beschließen.“....

Weiterlesen auf dem Blog der LISA-FAS

Wir bekommen nur wofür wir auch kämpfen!

Warum eine anarchosyndikalistische Gewerkschaft in Bildung und Wissenschaft?

Wir fassen die "Bildung" und „Wissenschaft“, also alle staatlichen und kommerziellen Einrichtungen zur Generierung – Produktion und Reproduktion - von Wissen, im Sinne der Wobblies (IWW) als "Industrie" auf. Also als einen bestimmten weit gefassten Zweig der Wirtschaft, wie es die Metallindustrie, das Transportwesen oder das Sozial- und Gesundheitswesen auch sind.

Wir sind ArbeiterInnen in dieser Industrie, die sich basis-gewerkschaftlich organisieren wollen, weil wir uns nicht durch andere vertreten lassen wollen, sondern wir für uns selbst sprechen und kämpfen wollen. ArbeiterInnen? Die Selbstbeschreibung der Education Workers International, einer international organisierten IWW-Gewerkschaft, lässt sich auch für uns anwenden: "Wir unterrichten. Wir reparieren Ausrüstung. Wir kochen. Wir bestellen und legen Bücher beiseite. Wir reinigen. Wir erforschen. Wir unterstützen beim Lernen. Wir lernen. Wir ordnen ein und schreiben. Wir halten Computer am laufen. Wir tun, was notwendig ist, um Bildung, Aus- oder Weiterbildung, zu ermöglichen."

Demobericht F13

Am Freitag den 13.11.  schlossen sich über 150 Menschen dem Demoaufruf der „Libertären Initiative Sozial Arbeitender (LISA-FAS)“ an und demonstrierten gegen die Budgetsanierung auf Kosten des Sozial- und Gesundheitsbereichs.

Weiterlesen auf dem Blog der LISA-FAS...

Solidaritätserklärung der CNT-FTE mit den Uni-Protesten

Dijon, am 4. November 2009

Deutschland, Griechenland, Italien, Frankreich und jetzt Österreich

Seit zwei Wochen kämpfen die österreichischen Studenten und die Arbeiter der Universitäten gegen ihr immer prekäreres Universitätssystem. Sie fordern nicht nur wirtschaftliche Maßnahmen, vor allem eine Erhöhung des Bildungsbudgets, sondern auch bessere Zugangsbedingungen (zum Beispiel die Durchführung des Gesetzes für die Zugänglichkeit der Gebäude der Uni für Behinderten); kurz gesagt: eine Uni, die freier ist, und nicht dem EU-Markt unterworfen, dem der Bologna-Prozess entstammt.
Mit Demonstrationen, Besetzungen, unabhängige Vorlesungen, Workshops und Arbeitsgruppe haben die Protestierenden versucht, einen Minister dazu bringen zu reagieren, der bis jetzt nur eine betäubende Stille von sich gab.
Die FTE (Föderation der ArbeiterInnen im Bildungsbereich) ist mit diesem Kampf vollkommen solidarisch und unterstützt alle, die gegen die Privatisierung der Uni engagiert sind. Sie verbindet sich mit den Protestierenden, welche die Durchführung der von den Vollversammlungen/Plena vorgeschlagene Programme fördern, damit die österreichische Universität endlich ein freier und für jedeN offener Bildungsraum ist.

Gehaltsverhandlungen öffentlicher Dienst

Am 2.11.2009 begannen die Gehaltsverhandlungen des öffentlichen Dienstes. Es verhandeln die Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) und die Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG-KMSfB) mit der Regierung. Analog zu den Kollektivvertragsverhandlungen ist das ein Prozess, der hinter verschlossenen Türen und ohne Mitbestimmung oder gar Auftrag der Basis von GewerkschaftsfunktionärInnen und deren VerhandlungspartnerInnen in einer Art Zeremonie durchgeführt wird.

Weiterlesen auf dem Blog der LISA-FAS (FAS Syndikat für alle ArbeiterInnen im Sozial- und Gesundheitsbereich Wien).

LISA-FAS: F13 Demo

Demonstrationsaufruf

 

Prekäre Soziale Arbeit – kranke Gesundheitsarbeit

Die Libertäre Initiative Sozial Arbeitender (LISA), Teil der FAS, organisiert im Rahmen des F13 eine berufsgruppenübergreifende Kundgebung zu den anlaufenden Kollektivvertragsverhandlungen. Alle Lohnabhängigen im Sozial- und Gesundheitsbereich sind nun gefordert sich nach eigenen Interessen, Mitteln und Möglichkeiten einzubringen.

f13-prekaer-leer

Am Freitag, den 13. November um 18 Uhr wird sich eine Demonstration vom ÖGB am Schwedenplatz zur Wirtschaftskammer am Stubenring bewegen. Menschen verschiedenster Berufsgruppen der Sozial- und Gesundheitsbranche wollen dadurch selbstbestimmt den sozialpartnerschaftlichen VerhandlerInnen ihre Meinung kundtun. Da uns die bisherigen KV-Abschlüsse nur unzureichenden Schutz bieten konnten, wollen wir nun selbst lautstark unsere Bedürfnisse artikulieren.

Update 2.11.09: Die Bewegung auf den Unis weitet sich aus!

Ausgehend von der Akademie der bildenden Künste weiten sich die Proteste und Besetzungen auf immer mehr Universitäten und Institute aus.

Informationen zur Besetzung der Akademie der bildenden Künste
http://www.malen-nach-zahlen.at

Informationen zur Besetzung  des Audimax und anderen Aktionen auf den Unis in Österreich
http://unsereuni.at/

Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, sodass ein Flugblatt schnell unaktuell wird. Im Anhang ist der aktuelle Text des AS:WI mit Anregungen zu den Protesten, die teilweise zwischenzeitlich schon in der Praxis umgesetzt wurden, und hoffentlich noch auf weiteren Unis und Instituten aufgegriffen und weiterentwickelt werden.

Solidarität mit dem Kindergartenaufstand!

Am 17.10.2009 demonstrierten in Wien ca. 3000 TeilnehmerInnen für bessere Arbeits- und Rahmenbedingungen im Kindergarten.

Primäre Forderungen der im Kindergarten Beschäftigten sind:

- die Reduzierung der Gruppengröße mit einem Betreuungsschlüssel von einer Pädagogin/einem Pädagogen auf 8 Kinder

- Mehr und ausreichende Vorbereitungszeiten für PädgagogInnen in Kindergärten/Krippen und Horte um den gestiegenen Arbeitsanforderungen wie individuelle Förderungen, Planen von spezifischen Förderangeboten,  Sprachförderung, transparente Eltern- und Öffentlichkeitsarbeit und Vorbereitung von Entwicklungsgesprächen etc. entsprechend pädagogisch vor- und nachbereiten zu können.

- ein angemessener Lohn

mehr auf

http://kindergartenaufstand.at/

 

Das ArbeiterInnen Syndikat Wissens Industrie (AS:WI/FAS) freut sich über die Selbstorganisierung der KollegInnen in den Kindergärten und hofft, dass diese weiter wächst und ihre Ziele erreicht!

Vortrag: Spanischer Büergerkrieg

 

Revolution und Bürgerkrieg in Spanien 1936-39

“Auf den Schlacht- und Mordfeldern des spanischen Bürgerkriegs wurde zum letzten Mal um Freiheit, Solidarität, Menschlichkeit im revolutionären Sinn gekämpft: noch heute sind die Gesänge, die für und in diesem Kampf gesungen wurden, für die heutige Generation der einzige noch bleibende Abglanz einer möglichen Revolution.” (Herbert Marcuse)

Nachdem die stark anarchistisch geprägte Arbeiterschaft 1936 den Militärputsch unter Franco in vielen Städten abwehrte, begann in großen Teilen der nicht-faschistischen Gebiete eine soziale Revolution. Millionen von SpanierInnen errichteten eine föderalistische, solidarische und basisdemokratisch selbstverwaltete Kollektivwirtschaft und trachteten gemeinsam nach einem selbst bestimmten Leben jenseits von Staat, Kapitalismus und Staatskommunismus. “Man hatte das Gefühl, plötzlich in einer Ära der Gleichheit und Freiheit aufgetaucht zu sein. Menschliche Wesen versuchten, sich wie menschliche Wesen zu benehmen und nicht wie ein Rädchen in der kapitalistischen Maschine.” (George Orwell)

Bericht von der Soli Demo für die Serbischen GenossInnen

Am 11. 9.2009 trafen sich um 15:00 ca 30 AktivistInnen um gegen die Inhaftierung der 6 serbischen AnarchistInnen, wovon 5 Mitglieder der anarchosyndikalistischen Gewerkschaft ASI-MUR sind. Die Demonstration ging durch den ersten Bezirk und anschließend zum Schwarzenbergplatz, wo direkt am Rennweg die serbische Botschaft liegt.


Ignoranter Weise, wollten die Menschen in dem Botschaftsgebäude die Texte, welche übergeben werden sollten, nicht entgegen nehmen. Weder auf Klingeln an der Tür, noch auf Anrufe reagierten sie. Dennoch bemerkten sie, dass das Verhalten der serbischen Behörden nicht ungehört verhallt.

Infos unter: http://besoli.lnxnt.org/news:de:start

                  http://asi.zsp.net.pl/

                  http://www.inicijativa.org/tiki/tiki-view_articles.php

Demonstration gegen die Inhaftierung von GewerkschafterInnen in Serbien am 11.9.2009!

In Serbien wurden letzte Woche 5 Aktivisten großteils Mitglieder der Basisgewerkschaft „Anarhosindikalistička inicijativa“ (ASI-IAA) des „Internationalen Terrorismus“ beschuldigt und bis zum heutigen Tag inhaftiert. Der Grund: geringfügiger Sachschaden an der griechischen Botschaft in Belgrad. Dass die ASI die einzige offizielle Organisation in Serbien ist, die sich zu einer herrschaftslosen Gesellschaft bekennt, scheint Grund genug zu sein um deren Mitglieder der Tat zu bezichtigen, sie zu kriminalisieren und sie zu inhaftieren. Sind es anfangs „nur“ Minderheiten und AktivistInnen, so trifft es am Ende doch uns alle. Deswegen:

STOP DER REPRESSION GEGEN GEWERKSCHAFTER UND GEWERKSCHAFTERINNEN!!!

Demonstration

Freitag den 11. September
15.00 Uhr Schwedenplatz
1010 Wien

Protestmails kannst du hier versenden.