Dijon, am 4. November 2009
Deutschland, Griechenland, Italien, Frankreich und jetzt Österreich
Seit zwei Wochen kämpfen die österreichischen Studenten und die Arbeiter der Universitäten gegen ihr immer prekäreres Universitätssystem. Sie fordern nicht nur wirtschaftliche Maßnahmen, vor allem eine Erhöhung des Bildungsbudgets, sondern auch bessere Zugangsbedingungen (zum Beispiel die Durchführung des Gesetzes für die Zugänglichkeit der Gebäude der Uni für Behinderten); kurz gesagt: eine Uni, die freier ist, und nicht dem EU-Markt unterworfen, dem der Bologna-Prozess entstammt.
Mit Demonstrationen, Besetzungen, unabhängige Vorlesungen, Workshops und Arbeitsgruppe haben die Protestierenden versucht, einen Minister dazu bringen zu reagieren, der bis jetzt nur eine betäubende Stille von sich gab.
Die FTE (Föderation der ArbeiterInnen im Bildungsbereich) ist mit diesem Kampf vollkommen solidarisch und unterstützt alle, die gegen die Privatisierung der Uni engagiert sind. Sie verbindet sich mit den Protestierenden, welche die Durchführung der von den Vollversammlungen/Plena vorgeschlagene Programme fördern, damit die österreichische Universität endlich ein freier und für jedeN offener Bildungsraum ist.